Geschichte

Oder wie alles anfing.

Mein Uhrgrossvater Karl Becht hatte schon Bienen gehalten. Eine große silbernen Medaille für besondere Verdienste in der Imkerei erhielt er 1897. Da gab es noch keinen DIB. Mein Großvater Karl Spahn führte die Imkerei weiter. Er hatte die schwarze Italienerin, oh waren die Stechlustig. Die Übernahm dann mein Vater Mitte der 50 er Jahre. Da war ich dann auch schon da. Als kleiner Junge erlebte ich im bäuerlichen Dasein mit Tieren zu leben. Damals gab es ein bunt gezeichnetes Bienenhaus mit 12 Völkern. Alberti Kästen, genannt Hinterlader. Meinen Vater höre ich noch heute fluchen bei dem Versuch die Rähmchen auf den Zügen heraus zu ziehen. Waren oft von den Bienen verklebt. Geerntet wurde ein großer Topf voll mit Honig. Damals war ich schon in die Vermarktung eingebunden und durfte der Schullehrerin auf Wunsch ein Glas Honig für 3 DM übergeben. Dann kam die VW -Werkstatt und die Imkerei erlebte wegen der häufigen Beschwerden ein jähes Ende. Ein viertel Jahrhundert später flog dann ein Bienenschwarm in unsern Kirschbaum an der hessischen Bergstraße. Meine Frau war dann doch überrascht, dass ich so einiges über die Imkerei wusste und zu erzählen hatte. Im nächsten Jahr beim nächsten Schwärmen wurde deutlich, die Bienenwollen zu mir. Es wurden dann im darauf folgenden Jahr zwei voll besetzte Carnica Völker sitzend in Alberti Beuten erworben und im heimischen Garten aufgestellt. Die Tradition der Bienenhaltung wird seitdem erfolgreich Fortgesetzt. Tochter , Schwiegersohn und Enkel haben mehr als Honig geleckt. Es geht nicht mehr ohne den Bien.